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Unsere Biogasanlage

Wir leben die erneuerbaren Energien!

Mit unserer Biogasanlage erzeugen wir Strom für 550 fränkische Haushalte. Dies geschieht durch Verstromung des Biogases in einem BHKW (Blockheizkraftwerk)

Dieses erzeugt neben Strom auch Wärme die wir in unseren Hennen- und Hähnchenstallungen verwenden. Ein kleiner Teil der Wärme wird für den Fermenter und den Nachgärer gebraucht. In diesem werden jede Menge Gülle, Rindermist, Pferdemist, Gras und Mais vergärt. Letzteren versuchen wir durch immer mehr Alternativen wie Mist zu ersetzen. Somit tragen wir aktiv dazu bei eine die Vielfalt auf unseren Äckern zu erhalten.

In luftdicht abgeschlossenen Gärbehältern – den sogenannten Fermentern – wird mit Hilfe von Bakterien ein Vergärungsprozess angeregt und Biogas erzeugt.

Das Biogas wird aus dem Fermenter abgesaugt und über einen Speicher zu einem Blockheizkraftwerk geleitet; die im BHKW wirkende Kraft-Wärme-Kopplung sorgt dabei für eine Strom- und Wärmeerzeugung.

Seit 2017 können wir Strom flexibel produzieren. Das heißt dann wenn er gebraucht wird und nicht mehr rund um die Uhr.

Wenn Du dir morgens einen Kaffee aus der Maschine lassen willst starten unsere BHKW´s – ferngesteuert – kombiniert in einem gigantischen virtuellen Kraftwerk und helfen so dabei das Netz stabil zu halten.

Scheint am Mittag viel Sonne werden unsere BHKW´s heruntergeregelt.

Hier schließt sich der Stromkreislauf mit unserer Photovoltaikanlage.

Mit unserer Biogasanlage leisten wir einen aktiven Beitrag zur Energiewende. 

Durch bedarfsgerechte Düngung mit Gärrest verwenden wir keinen Kunstdünger.

häufig gestellte Fragen

Was ist Biogas?

Die Produktion von Biogas ist keine technische Errungenschaft, sondern vielmehr ein natürlicher Prozess, der seit Jahrmillionen abläuft. Die bestehende Biomasse wird unter Ausschluss von Sauerstoff in ihre Ausgangsstoffe umgewandelt und steht damit für neu entstehende Biomasse zur Verfügung. Wissenschaftlich ausgedrückt bedeutet dies: Biogas ist das Resultat einer anaeroben Vergärung von Biomasse. Das gebildete Gasgemisch hat, in Abhängigkeit von dem verwendeten Substrat, einen Methananteil (CH4) von zirka 50 – 70 Prozent und einen Kohlendioxidanteil (CO2) von etwa. 30 – 50 Prozent. In dem Gemisch lässt sich ferner eine sehr geringe Konzentration von Wasserstoff (H2), Schwefelwasserstoff (H2S), Ammoniak (NH3) und anderen Spurengasen feststellen.

Ist Biogas wirklich klimafreundlich?

Ja! Biogas entsteht bei der Gärung organischer Stoffe. Strenge Sicherheitsauflagen gewährleisten dabei, dass während des Gärprozesses keine klimaschädlichen Methandämpfe entweichen können. Bei der Verbrennung von Biogas wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Ausgangsstoffe zuvor bei ihrem Wachstum aufgenommen haben. Ein nahezu klimaneutraler Kreislauf.

Warum habt ihr so große Kuppeln drauf?

Das sind unsere Gasspeicher. Wenn unsere BHKW´s gerade aus sind. Das heißt Nachts, am Wochenende oder bei einer Wartung geht kein Gas in die Atmosphäre.

Die Dächer sind zweischalig das heißt die äussere Membran wir von einem Stützdruckgebläse getragen und ist deswegen immer prall gespannt.

Die innere Membran beherbergt das wertvolle Gas und kann sich bis zur äusseren ausdehnen.

Welche Pflanzen eignen sich für die Herstellung von Biogas?

Im Prinzip alle „grünen“ Pflanzen. Holz kann man nicht vergären.

Spezielle Anlagen dürfen auch Bioabfälle vergären.

Kann man eure Biogasanlage besichtigen?

Aber sicher. Melde dich einfach bei uns!

Was passiert mit dem Rest der nach der Vergärung übrig bleibt?

Der Gärrest ist ein wertvoller Volldünger und wird mit unserem Güllefass bedarfsgerecht in den Boden eingebracht. Durch die Reifendruckregelanlage kann während der Fahrt der Luftdruck verstellt werden um den Boden zu schonen.

Damit dabei kein Stickstoff verloren geht wird alles direkt in den Boden geschlitzt.

Wie sieht es eigentlich in so einem Fermenter aus?

Im Video siehst du folgendes:

An der Decke lagert sich durch einen chemischen Prozess der entstehende Schwefel ab. Die Blasen die aus dem Substrat aufsteigen ist das gute Biogas. Rechts im Bild ist das Rührwerk um die Bakterien immer mit frischem Futter zu versorgen und um die Wärme gleichmässig zu verteilen.

Ach ja hier drin hat es 50°C Grad 😉

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